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Das ICoP verfügt aufgrund seiner multikulturellen Ausprägung über verschiedenartige Antriebssysteme, welche auf teilweise unterschiedlichen physikalischen Prinzipien beruhen.

Überlichtantrieb

Warpantrieb

Der Warpantrieb war zum Zeitpunkt der Abreise der Auswanderer der Standardantrieb der Raumschiffe der Föderation und Klingonen im Überlichtbereich. Da die meisten Raumschiffe der Auswanderer ältere Raumschiffklassen waren, war deren Warpantrieb auch nicht mehr auf dem neusten Stand der Technik. Die Höchstgeschwindigkeit der meisten Raumschiffe betrug außerhalb von Subraumhighways maximal Warpfaktor 8 (~1000c). Alle zwischen 2372 und 2375 auf Hades neu konsturierten und gebauten Raumschiffe bekamen als Standardantrieb einen weiterentwickelten Warpantrieb. Dieser erreichte im Normalfall eine Reisegeschwindigkeit von Warp 8, eine Dauerfluggeschwindigkeit von Warp 9,2 und eine Höchstgeschwindigkeit von Warp 9,7.

Nachdem in den 2380er der Quantenslipstreamantrieb erfolgreich erprobt wurde, wurde der Warpantrieb nur noch als taktischer Sekundärantrieb in die Raumschiffe eingebaut, da er der einzige FTL-Antrieb ist, bei dem das Raumschiff mit anderen Objekten im Normalraum interagieren kann, während der Antrieb aktiv ist.

Die dritte Generation des Warpantriebs konnte ab 2381 eine Reisegeschwindigkeit von Warp 9, eine Dauergeschwindigkeit von Warp 9,9 und eine Höchstgeschwindigkeit bis Warp 9,99 erreichen.

Transwarpantrieb der ersten Generation - Hyperantrieb

Während des Fluges nach Hades, wurde von der Flotte der Auswanderer ein Wurmloch verzeichnet, durch welches die Flotte 1000 Lichtjahre abkürzen konnte. Als man Ende 2371 zwei Kurierraumschiffe in den Alpha-Quadranten zurücksendete, war dieses Wurmloch jedoch wieder verschwunden. Erst bei der Rückreise der Kuriere Richtung Hades entdeckte man dieses Wurmloch wieder. Es stellt sich jedoch heraus, dass dieses Wurmloch kein typische interspatiale Krümmung war, sondern durch die Interaktion des Warpfeldes der Raumschiff mit einer Subraumanomalie entstand. Dieses Pseudowurmloch führte nicht direkt durch den Subraum, sondern einem Hyperraum. Man nannte daher die später darauf aufbauende Antriebsmethode einfach Hyperantrieb.

Der Hyperantrieb funktioniert nur in Verbindung mit natürlich vorkommenden Hyperraumpassagen, sogenannten Hyperraumrouten. Sie sind, ähnlich wie die später entdeckten Subraumkorridore, tunnelartige Fortsetzungen des Normalraum innerhalb eines höherdimensionalen Einbettungsmediums. Der Unterschied zu den Transwarpkanälen besteht darin, dass diese Hyperraumrouten nicht fest verankert sind, sondern mit der Zeit abdriften und sich verändern. Zudem können sie nicht künstlich manipuliert werden, also beispielsweise verlängert oder gekreuzt.

Um in den Hyperraum zu gelangen, muss man das Warpfeld auf eine bestimmte Resonanzfrequenz einstellen, wodurch das Raumschiff automatisch in die Passage gezogen wird. Da jedoch ein modifiziertes Warpfeld nicht mehr zur Erzeugung einer Warpfeldblase taugt, wurde ein spezieller Hyperraumfeldgenerator an Bord der meisten Raumschiffe eingebaut, der zusätzlich zum normalen Warpfeld operiert und wesentlich kleiner ist und weniger Energie benötigt, da das Resonanzfeld schon bei kleinen Feldstärken mit den Hyperraumrouten interagiert. Man kann zwar innerhalb des Hyperraum nicht lenken, aber über die Hyperraumfeldspule den Flug jederzeit unterbrechen und später an der gleichen Stelle wiederaufnehmen.

Ein Raumschiff mit Hyperantrieb benötigt für die Strecke Hades-Erde, welche ungefähr 2000 Lichtjahre lang ist, etwa 26 Tage Flugzeit, während man mit Warpfaktor 9 mehr als ein Jahr benötigt. Damit ist der Hyperantrieb etwa 20 mal schneller als Warp 9. (Äquivalent zur Warpfaktor 9,999)

Transwarpantrieb der zweiten Generation - Quantenslipstream

Der Quantenslipstreamantrieb ist ursprünglich eine Erfindung einer Spezies aus dem Delta-Quadranten, welche durch die Borg-Bezeichnung Spezies 116 bekannt wurde. Nachdem 2378 die USS Voyager durch einen Borg-Transwarpkanal in das Föderationsgebiet zurückkehrte, wurden ihre Datenbanken durch die Sternenflotte ausgewertet. Bereits 2375 konnte die USS Voyager im Delta-Quadranten einen Testflug unternehmen, der jedoch nach 10.000 Lichtjahren unterbrochen wurde, nachdem der Slipstream-Tunnel sich destabilisierte und anschließend auflöste. Durch eine Allianz und ein Technologieaustauschprogramm zwischen ICoP und UFP gelangten diese Daten auch in den Besitz des ICoP-Forschungsrates. Während der 2380er wurde ein Quantenslipstreamprototyp gebaut und erfolgreich getestet. Der Quantenslipstreamantrieb löste in den darauf folgenden Jahren den Hyperantrieb als primären Antrieb ab.

Im Prinzip ist der Quantenslipstream eine Umkehrung des Warpkonzept. Während beim Warpantrieb mit einer Subraumblase (Warpblase) der Normalraum manipuliert wird und eine Art Raumdistorsion stattfindet, wird beim Quantenslipstream eine Normalraummatrix (Normalraumblase) innerhalb des Subraumes erzeugt, welche nicht mit dem Raum-Zeit-Kontinuum verbunden ist. Diese Normalraumblase kann sich gegenüber dem Kontinuum mit fast beliebiger Geschwindigkeit bewegen. Der Subraumbereich durch welcher sich dabei bewegt wird, nennt man Slipstream, da dort eine natürliche gravitative Strömung herrscht, welche die Blase samt Raumschiff mitzieht, sobald die Resonanzfrequenz getroffen wurde. Die Flugrichtung wird durch die Feldmanipulation der Normalraummatrix bestimmt. Eine Unterbrechung ist jederzeit möglich und es kann im Prinzip jeder Punkt innerhalb des Raum-Kontinuum erreicht werden.

Durch den Quantenslipstream wurde die Flugzeit gegenüber dem Hyperantrieb von 26 Tage auf 2 Tage verkürzt, was mehr als der 10-fachen Geschwindigkeiten entspricht. Prinzipiell ist der Quantenslipstream in seiner Maximalgeschwindigkeit nicht begrenzt. Die Geschwindigkeiten liegen je nach zurückgelegter Entfernung zwischen Warp 9,9999 (ca 200.000c) und mehreren millionenfachen der Lichtgeschwindigkeit. Es gibt dabei eine Korrelation zwischen Flugstrecke und Durchschnittsgeschwindigkeit, je kürzer die durchflogene Strecke, desto höher die Durchschnittsgeschwindigkeit. Ähnlich wie bei der USS Voyager oder der Dauntless braucht man für 15 Lichtjahre etwa 10-20 Sekunden, für 300 Lichtjahre etwa eine Stunde und für die Durchquerung der Milchstraße mehrere Wochen bis hin zu 7 Monaten, je nachdem wie optimal die Flugroute gewählt wurde. Warum man auf kurzen Strecken so erheblich schneller ist, als auf langen Strecken, wurde bisher noch nicht voll erforscht. Es wird aber allgemein angenommen, dass sich die Kopplung zwischen Quantenslisptreamantriebsfeld und Slipstreamkontinuum über längere Zeit durch eine zunehmende Phasenvarianz destabilisiert und so der Wirkungsgrad mit der Zeit erheblich abnimmt. Dies passt auch zu den Daten der USS Voyager, wonach nach kurzer Zeit, sobald die Feldsättigung erreicht ist, das Antriebsfeld ständig minimal korrigiert werden muss, damit das Raumschiff nicht unkontrolliert aus dem Slipstream in den Normalraum zurückfällt.

Transwarpantrieb der dritten Generation

In den 2380er und 2390er wird nach der Entdeckung eines iconianischen Portals eine Verbesserung des Transwarpantriebs erforscht. Es soll der Vorteil des Hyperantrieb mit dem stabilen Antriebsfeld und der Vorteil des Quantenslipstream mit den hohen Geschwindigkeiten und der Verfügbarkeit an jedem Ort der Galaxis kombiniert werden. Ähnlich wie es die Borg taten, werden über Transwarpzentren künstliche Kanäle erschaffen, die einen sicheren und stabilen Flug ermöglichen, aber nahezu überall verfügbar sind und hohe Geschwindigkeit ermöglichen. Bis zum Jahre 2396 werden drei solcher Zentren gebaut und in Betrieb genommen. So wird es erstmals auch nichttranswarpfähigen Raumschiffen ermöglicht große Strecken zu überbrücken. Bis zum Jahre 2420 ist eine flächendeckende Ausstattung der wichtigsten Systeme des Alpha- und Beta-Quadrant mit kleinen Versionen von Transwarpzentren, sogenannten Transwarpportalen, vorgesehen. Entsprechende Verträge zwischen ICoP, UFP, Klingonen und Romulaner wurden unterzeichnet.

Die Flugzeit zwischen zwei Portalen soll je nach Entfernung zwischen einigen Minuten und mehreren Stunden betragen. Die Flugzeit Erde-Hades soll dabei auf weniger als einen Tag reduziert werden, da die Feldkopplungsprobleme des Slipstream wegfallen.

Unterlichtantrieb

Impulsantriebs

Genauso wie der Warpantrieb war der Impulsantrieb der Standardantrieb der Raumschiffe, welche die Auswanderer aus der Föderation und des Klingonischen Reiches benutzten. Im Wesentlichen hat sich das Antriebskonzept auch in den späteren Generationen von ICoP-Raumschiffen nicht verändert.

Der Impulsantrieb wird durch einen Deuterium-Fusionsreaktor gespeist, welcher eine Subraumspulenanordnung mit Energie versorgt, die die träge Masse des Raumschiffs mittels Subraumfeld reduziert. Die Restenergie wird über “Auspuffrohre” als Schubantrieb nach der newtonschen Mechnik verwendet.

Die theoretische Höchstgeschwindigkeit ist nur auf die Lichtgeschwindigkeit begrenzt, um jedoch relativistische Nebeneffekte zu minimieren, benutzt man, außer in Notfällen, keine Geschwindigkeiten über 0,25c (voller Impuls). Die Maximalbeschleunigung beträgt je nach Raumschiffmasse zwischen 1.000 m/s² und 100.000 m/s². Bei Ausfall der Trägheitsdämpfung wird die Beschleunigung auf 30 m/s² begrenzt. Um 0,25 c (75.000 km/s) zu erreichen, braucht man bei Maximalbeschleunigung eine Beschleunigungsdauer zwischen 12,5 Minuten und 20,8 Stunden. Bei Ausfall der Trägheitsdämpfung dauert die Beschleunigungsphase und auch die Bremsphase mehr als 28 Tage, sodass in diesem Fall die Maximalgeschwindigkeit oftmals nicht erreicht wird.

Ionentriebwerk

Jäger, Drohnen, Shuttles und andere Raumschiffe mit geringer Masse haben ein Ionentriebwerk, welches einen Partikelstrahl aus geladenen Teilchen erzeugt, die von einem elektrischen oder magnetischen Feld beschleunigt werden. Als Energiequelle dient ebenfalls ein Fusionsreaktor, welcher ebenfalls eine Subraumspulenanordnung zur Massereduktion mit Energie versorgt.

Das Ionentriebwerk ist wesentlich kleiner und energieeffizienter als ein Impulstriebwerk, was Treibstoff spart. Aufgrund der Kompaktheit und des geringen Treibstoffverbrauch erzeugt es jedoch nur einen geringen Einzelschub, sodass es ausschließlich auf Kleinraumschiffen zum Einsatz kommt. Da Kleinraumschiffe, im Vergleich zu Kreuzern, eine um vier bis sechs Größenordnungen geringere Masse haben, erreicht das Ionentriebwerk trotz des geringen Schub eine beachtliche Beschleunigung.

Das Ionentriebwerk kann eine Beschleunigung von bis zu 1.000.000 m/s² erzeugen, da die Partikel mit annähernder Lichtgeschwindigkeit ausgestoßen werden. Die übliche Maximalgeschwindigkeit von 0,25c wird daher nach nur etwas mehr als einer Minute erreicht.

Siehe auch