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Ein Sternentor ist eine Bezeichnung in der Alltagssprache für ein Transwarpportal . Nachdem zwischen 2387 und 2396 drei große Transwarpzentren gebaut und die ersten Planetensysteme mit Transwarpportalen ausgerüstet wurden, beschloss eine Gruppe Ingenieure und Wissenschaftler diese miteinander zu vernetzen.

Dazu wurde im Jahre 2395 das Raumschiff ISS Explorer gebaut. Dieses Raumschiff hatte die Aufgabe Transwarpportale, welche mittlerweile den Spitznamen “Sternentore” erhielten, in unbewohnte Planetensysteme mit potentiell kolonisierbaren Planeten auszusetzen. Die ISS Explorer arbeitet vollautomatisch ohne Besatzung und bewegt sich mit einem experimentelle Sprungantrieb fort. Dieser Sprungantrieb basiert auf dem Elway-Theorem, genau wie die Inverter der Ansata auf Rutia IV oder der Raumtrajektor der Sikarianer. Da während des Sprungs das Raumschiff mit schädlicher Strahlung durchflutet wird, ist es unbemannt. Das Raumschiff untersucht über Sensoren das Zielsystem etwa zwei Tage lang, bevor es die Tore anfertigt und aussetzt, dann springt es weiter zum nächsten System, wobei der Sprung nur wenige Sekunden dauert. Auf diese Art und Weise können drei Tore pro Woche oder etwa 150 Tore pro Jahr ausgesetzt werden. Alle 20 Tore wird von der Explorer zusätzlich auch noch ein Subraumhub eingerichtet.

Aufbau des Netzwerk

Es werden zwei Arten von Sternentoren ausgesetzt:

  • Einmal Orbitalgates, welche einen Mindestdurchmesser von 100 Metern haben und welche elektromechanisch auf bis zu 2000 Meter vergrößert werden können, wobei sich die Größe automatisch an das ankommende Objekt anpasst.
  • Zum zweiten planetare Gates, welche einen festen Durchmesser von 4 Metern haben. Planetare Gates werden nur auf Planeten mit atembarer Atmosphäre ausgesetzt. Sie dienen als Transportmöglichkeit für einzelne Personen oder “Gateschiffen”, welche die primäre Versorgungsquelle der entfernten Kolonien darstellen.

Verbunden sind die Tore mit “Subraumhubs”, welche eine kleine Form der Transwarpzentren darstellen. Sie haben eine Reichweite von 1000 Lichtjahren und sind mit den Transwarpzentren und untereinander vernetzt. Die Transwarpzentren haben jeweils eine Reichweite von 25.000 Lichtjahre und es gibt pro Galaxie etwa 10-20 Stück.

Energiequelle und Verteidigungssysteme des Netzwerk

Als Energiequelle benutzen die Tore eine Speichereinheit, welche über Subraumverbindungen mit anderen Toren wiederaufgeladen werden kann. Sowohl Orbitalgates als auch planetare Gates besitzen eine Hauptenergiequelle und eine Backup-Quelle. Subraumhubs haben fünf, Transwarpzentren neun Energieeinheiten.

Die Tore, die Hubs und Zentren besitzen als Verteidigungssysteme einen Schutzschild und eine Tarnvorrichtung. Die Hubs und Zentren besitzen zudem auch offensive Waffen.

Adresssystem

Da die Tore immer von jedem Ort aus verfügbar sein müssen und da es mehrere tausend Exemplare gibt, haben sie feststehende Adressen. Diese Adressen sind normalerweise auch gleich noch die offizielle Datenbankbezeichnung der entsprechenden Planetensysteme.

Die Adresse, welche ähnlich einer Netzwerkadresse in einem Computernetzwerk aufgebaut ist, setzt sich aus fünf Blöcken zu unterschiedlicher Zeichenlänge zusammen. Für jede Eingabeeinheit sind 36 Zustände definiert, welche die irdischen Zahlen 0 bis 9 und das lateinische Alphabet A bis Z als Wert beinhalten können.

Block1

Der erste dreistellige Block gibt die Galaxie, Zwerggalaxie oder intergalaktischen Kugelsternhaufen an, in der sich ein Tor oder Hub befindet.

Die Milchstraße besitzt 001, die magellanschen Wolken 002 und 003.
Block2

Der zweite dreistellige Block gibt die Nummer des Zentrum an. Für die eigentliche Adresse werden nur die letzten beiden Stellen verwendet, die erste Stelle dient als Reserve, falls jemals die galaktischen Adressen ausgehen.

Für den Fall der Milchstraße wurde folgendes System verwendet: Alpha-Quadrant 0Ax, Beta-Quadrant 0Bx, Gamma-Quadrant 0Cx, Delta-Quadrant 0Dx
Block3

Der dritte dreistellige Block gibt die Nummer des Hub an. Hier werden aufgrund der Vielzahl der Hubs alle drei Stellen mit allen verfügbaren Zeichen ausgenutzt.

Block4

Der vorletzte Block gibt die Planetensystemkennung an, wobei ebenfalls alle drei Stellen der Eingabe genutzt werden.

Block5

Dieser Block wurde erst nachträglich eingefügt und besteht nur aus zwei Stellen. Er ist dafür gedacht Tore innerhalb von Planetensystemen zu unterscheiden, wenn es pro Planetensystem mehrere Tore gibt.

Orbitalgates bekommen dabei Nummern (01 bis 99), Planetengates Buchstabenkombinationen: AA bis ZZ. Kombinationen aus Buchstaben (A0 bis Z9) und Zahlen werden als Reserve vorgehalten.

Beispiele

Das 2396 im Erdorbit errichtete Gate hat folgende Bezeichnung: 001-0A0-001-001-01
Das 2387 im Orbit von Hades IV errichtete Gate hat die Bezeichnung: 001-0B0-001-001-01

Für den Namen des Planetensystems werden meistens nur die Blöcke 2 bis 4 verwendet, da die Galaxie meistens eindeutig bekannt ist.

Adressen für spezielle Verwendungszwecke

Alle Kennungen die einen “000”-Block enthalten sind für spezielle Zwecke und Funktionstests reserviert und nicht mit realen Adressen belegbar. Beispiele:

  • Die Kennung 000-000-000-000-00 verursacht ein Loopback auf das eigene Tor.
  • Die Kennung 000-xxx-xxx-xxx-xx oder 000-000-xxx-xxx-xx oder 000-000-000-xxx-xx dient als Kurzwahl.
  • Die Kennung xxx-xxx-000-000-00 liefert eine direkte Verbindung zu einem speziellen Zentrum.
  • Die Kennung xxx-xxx-xxx-000-00 liefert eine direkte Verbindung zu einem speziellen Hub.

Anzahl möglicher Portale / Tore

Theoretisch sind folgende Anzahl von Adressen möglich:

  • (36³-1) = 46655 verschiedene Galaxien, Zwerggalaxien und intergalaktische Kugelsternhaufen
  • (36³-1) = 46655 Zentren pro Galaxie, Zwerggalaxie oder intergalaktischen Kugelsternhaufen
  • (36³-1) = 46655 verschiedene Hubs pro Zentrum
  • (36³-1) = 46655 verschiedene Planetensysteme pro Hub
  • (36²-1) = 1295 verschieden Gates pro Planetensystem

Ingesamt sind also 46655*46655*46655*46655*1295 = 6,14*10^21 verschiedene Gates möglich.

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