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Die technischen Geräte und Raumschiffbauteile, welche vom ICoP verwendet werden, entsprechen in ihren Grundspezifikationen bekannten Technologien der Föderation, Klingonen, Cardassianer und Romulaner. Erst im Laufe der Zeit wurden, durch den Beitritt ganzer Völker, andersartige Technologien eingesetzt.

Vereinzelt wurden völlig neue Dinge anhand von Datenaufzeichnungen, wie z.B. von der USS Voyager, entwickelt. Dazu gehören die Transwarpportale, die Transphasentorpedos, der Raumtrajektor oder der Quantenslipstream-Antrieb.

Der größte Unterschied zwischen ICoP und der Föderation liegt in der nahezu vollständigen Automatisierung der Produktionsstätten des ICoP und der weitestgehende Verzicht auf Arbeiter. Nach dem Vorbild der Borg werden die Werften und Industrieanlagen von Arbeitsrobotern und Androiden am Laufen gehalten und teilweise sogar geleitet. Dies war auch notwendig, da die Einwohnerzahl und somit des Zahl potentieller Arbeiter des ICoP in den ersten 10 Jahren nur in einem begrenzten Rahmen war und unter den Auswanderern nur wenige Fachkräfte vorhanden waren.

Nur durch die große Automatisierung war die enorm schnelle Expansion des ICoP überhaupt möglich. Auf jeden Einwohner kommen im Schnitt etwa 10 Arbeitsroboter und ein Androide. Die Androiden haben im Gegensatz zu Data & Co nur eine begrenzte auf ihren Arbeitsbereich spezialisierte KI. Dies soll verhindern, dass die Maschinen jemals gegen die Gesellschaft rebellieren.


Industrieanlagen in der Übersicht

1. Rohstoffgewinnung

Das wichtigste Rückgrad der Industrie sind die Rohstoffgewinnungsanlagen wie Bergbaustationen oder Deuterium-Raffinerien. Da selbst Replikatoren Energie und Rohmaterie benötigen, ist die Rohstoffgewinnung selbst dann noch wichtig, wenn die meisten Maschinen und Bauteile repliziert werden können.

Deuteriumgewinnung

Deuterium wird von orbitalen Raffinerieplattformen aus Gasriesen gewonnen. Dabei werden die atmosphärischen Gase angesaugt und in der Raffinerie gefiltert. Helium und andere schwerere Gase werden wieder zurückgefördert, während das Deuterium direkt herausgefiltert und gespeichert wird. Der hauptsächlich anfallende einfache Wasserstoff, das sogenannte Protium, wird in speziellen Fusionsanlagen zu Deuterium fusioniert, wobei die freigesetzte Fusionsenergie als Energiequelle für die Raffinerie verwendet wird.

Antideuteriumgewinnung

In sogenannten Quantenladungsumkehrgeräten (QLUG) wird aus Deuterium sein Antimaterie-Gegenstück, das Antideuterium gewonnen. Dies geschieht hinter starken Kraftfeldern und Mithilfe von stellarer Strahlungsenergie. Aus 10 kg Deuterium lassen sich so 1 kg Antideuterium gewinnen. Die tägliche Rate eines Reaktor liegt bei etwa 10 Tonnen. Ein Antimaterieraffinerie besteht aus 100 verschalteten Reaktoren, sodass täglich 1000 Tonnen gewonnen werden können. Dies reicht im Normfall für den Betrieb von einem Raumschiff über 3-6 Monate.

Dilithiumgewinnung

Das Rohdilithium wird direkt von Asteroiden oder Monden durch Bergbau gewonnen und gleich an Ort und Stelle zu Dilithiumkristallen verarbeitet.

Metallgewinnung

Metalle werden aus Erzen gewonnen, welche genau wie Rohdilithium direkt von Asteroiden und Monden abgebaut und vor Ort verarbeitet wird. Die wichtigsten Metalle sind Monotanium für die Hüllenpanzerung, Titan und Duranium für die Hüllenstruktur, Eisen, Nickel, Mangan, Kobalt für die Stahlproduktion für Gebäude sowie Silizium, Germanium, Silber und Kupfer für die elektronischen Systeme.

Die meisten anderen Metalle, insbesondere die seltenen Elemente wie Gold und Platin werden bei Bedarf repliziert

2. Planetare Industrieanlagen

Maschinenbauteile für Replikatoren oder Raumschiffe werden teilweise noch konventionell am Fließband auf Planeten oder Monden transportiert. Dies geschieht jedoch ausschließlich durch Roboter und Androiden, welche von einem Zentralcomputer gesteuert werden. Organische Polymere für Elektronik werden davon von großen chemischen Synthesemaschinen erzeugt, welche gegenüber den Replikatoren wesentlich energiesparender sind. Ebenso wird Replikatorrohmaterie von chemischen Syntheseanlagen hergestellt.

Bestimmte Komponenten, welche zu kompliziert für eine manuelle Fertigung sind, werden vollständig oder teilweise repliziert, wobei die zu replizierenden Teile so gewählt werden, dass möglichst wenig manuelle Zusammenbauschritte erforderlich sind und sowenig wie möglich Energie benötigt wird.

Die planetaren Industrieanlagen werden durch Fusionsreaktoren und mit Solarkraftwerken mit Energie versorgt.

3. Orbitale Konstruktionsplattformen (Werften)

Größere Objekte wie Raumschiffe werden vollständig im All gefertigt. Dabei wird zuerst die Grundstruktur erstellt und dann mit technischen Geräten ausgefüllt. Auch diese Arbeit wird vollständig durch Roboter und Androiden erledigt.

Die größte ICoP-Werft im Orbit um Hades V besitzt 58 Liegeplätze und ist in der Lage jährlich 200 bis 250 Raumschiffe zu bauen. Zwei Liegeplätze sind für Großraumschiffe zwischen zwei und 20 Kilometer ausgelegt und dort werden die großen Kreuzer gebaut, für die eine Bauzeit zwischen vier Monaten und fünf Jahre veranschlagt ist. Für experimentelle Raumschiffe gibt es eine Spezialwerft im Orbit um Hades VII, welche nur zehn Liegeplätze besitzt. Pro Jahr werden dort nur zwei bis drei Raumschiffe fertig gestellt. Dort werden zudem auch die alle fünf bis zehn Jahre stattfindenden Hauptuntersuchungen und Revisionen an den Großkampfschiffen durchgeführt.

Siehe auch

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