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Im ICoP wird eine Vielzahl von Waffensystem zur Verteidigung eingesetzt. In erster Linie sind die Energie- oder Partikelstrahlwaffen wie Phaser, Energie- oder Partikelkanonen wie Disruptoren und Pulsphaser sowie Projektilwaffen wie Torpedos und Raketen.

Die meisten Waffensystem sind 1:1 von der Sternenflotte oder dem klingonischen Militär übernommen, es gibt jedoch auch einige Neuentwicklungen.

Energiewaffen

Die Energiewaffen unterteilen sich im wesentlichen nur in zwei Kategorien:

  • Einmal gibt es Strahlwaffen, welche sowohl EM-Energie als auch Partikelstrahlung verschießen.
  • Zum anderen gibt es Pulswaffen, welche EM-Pulse oder tropfenförmige Partikelentladungen verschießen.

Sowohl Phaser als auch Disruptoren gibt es in beiden Varianten, wobei man beim Phaser dann von Phaserstrahl und Phaserpuls und bei Disruptoren von Disruptorstrahl und Disruptorpuls spricht. Phaserstrahlen werden von Phaserbänke und Phaserkanonen erzeugt, Phaserpulse von Pulsphaserkanonen. Bei den Disruptoren werden die Strahlen von Disruptorbänke und die Pulse von Disruptorkanonen erzeugt. Daneben gibt es noch eine größere Anzahl exotischer Partikelstrahlwaffen wie Phasenpolaronwaffen, Thoronwaffen, Tetryonwaffen oder Gravitonstrahlwaffen.

Folgende Waffen werden vom ICoP verwendet:

Phaserbank

Eine Phaserbank ist eine Anordnung von zusammengeschalteten Phaseremittern. Jeder Phaseremitter besteht aus einem Energiepuffer und einem Kristallgitter, welches bei Kontakt mit EM-Energie Nadion-Partikel freisetzt und diese zu einem Energiestrahl formt. Dabei wird ein kontinuierlicher Strahl erzeugt, dessen Stärke davon abhängt wie viele Phaseremitter gleichzeitig entladen werden. Die Schussdauer hängt von der Entladungsgeschwindigkeit der Energiepuffer ab und kann mehrere Minuten betragen, wobei die Strahlstärke natürlich mit der Schussdauer abnimmt, die insgesamt übertragene Energie aber zunimmt. Die Energiepuffer eines einzelnen Emitter sind in der Lage bis zu 10 Terajoule an Energie aufzunehmen, sodass bei einer einsekündigen Entladung eines einzelnen Phaseremitter bis zu 10 Terawatt an Leistung entsteht. Gewöhnliche Phaserbänke bis zu 500 Emitter setzen eine Leistung zwischen 10 Terawatt in 8 Minuten 20 Sekunden bis zu 5 Petawatt bei einer Sekunde Schussdauer frei, was einer Gesamtenergieabgabe von 5 Petajoule entspricht.

Turbophaser

Der Turbophaser ist eine spezielle Phaserbank, welche aus einer langen Reihe paarweise angeordneter Phaseremitter besteht. Die Emitterpaare werden dabei kaskadierend der Reihe nach entladen. Die gegenüberliegenden Emitter, die ein Paar bilden, bündeln jeweils ihre Energie in einen Schusskanal und erzeugen so einen Ionisationseffekt, der die jeweils benachbarten Emitter ebenfalls anregt sich zu entladen. Mit jeder Entladung steigt die Gesamtenergie im Schusskanal, bis diese die Feldsperren durchbricht und sich in einem einzigen Energiestrahl entlädt. Die Kreuzer besitzen pro Seitengraben 13.000 Emitter in 6.500 Emitterpaaren. Die Energiepuffer eines Turbo-Emitter können 1 Petajoule an Energie fassen, sodass insgesamt pro Graben 13 Exajoule an Energie freigesetzt werden kann. Die Aufladezeit beträgt pro Seite 5 Minuten und die Schussdauer beträgt zwischen 2 Sekunden (6,5 Exawatt) und 5 Minuten (43,3 Petawatt). Bei der Zusammenschaltung beider Gräben verdoppelt sich die Schussenergie und Schussleistung jeweils, wobei aber die Aufladezeit auf 10 Minuten steigt. Ein Schuss von maximal 26 Exajoule (6,2 GT TNT) ist in der Lage ein ungeschütztes Raumschiff mit einem Schlag zu zerstören.

Superphaser

In Erweiterung des Turbophasers ist für planetare und stationäre Geschütze ein Superphaser in der Entwicklung, welcher aus mehreren gebündelten Turbophaserschächten besteht und mit einer maximalen Energieabgabe von 26 Zettajoule (ca. 6200 GT TNT) sogar ein mit Schilden geschütztes Raumschiff mit nur einem Schuss zerstören soll.

Phaserkanone

Die Phaserkanone ist die erste Form des Phasers, welcher von der Föderation entwickelt wurde und welcher auf kleinen Raumschiffen des ICoP verwendet wird, wo nicht genügend Hüllenplatz für Phaserbänke ist. Im Gegensatz zu einer Phaserbank sind die Nadion-Kristalle nicht nebeneinander in Emittern angeordnet sondern hintereinander geschaltet. Die Leistung einer Phaserkanone liegt bei einer Phaserbank von etwa 10 Emittern. Die Energiepuffer sind vergleichbar und können bis zu 20 Terajoule an Energie speichern, was die Aufladezeit erhöht. Bei einer einsekündigen vollständigen Entladung einer Phaserkanone kommt man auf 200 Terawatt. Im ICoP werden genau wie in der Föderation Zwillingskanonen eingesetzt, die bis zu 400 Terajoule-Energieentladungen produzieren können.

Pulsphaserkanone

Die Pulsphaserkanone arbeitet ähnlich einer Phaserkanone, nur das spezielle Kristalle die Energieentladung leicht verzögern und zwischenpuffern, sodass statt eines kontinuierlichen Strahls ein komprimierter Phaserpuls von 0,02 Sekunden entsteht. Pulsphaser werden in Pulsphaserbatterien zu je vier Pulsphaserkanonen eingesetzt, welche gemeinsam oder zu je zwei oder einzeln im Wechsel abgefeuert werden können. Die maximale Schussrate beträgt im Einzelfeuer 4 pro Sekunde und zusammen ein Schuss pro Sekunde. Durch die 50 mal schnellere Entladung kann bei gleicher Pufferenergie wie bei einer Phaserkanone eine höhere Abgabeleistung von 10 Petawatt erreicht werden. Eine Pulsphaserbatterie hat eine Maximalleistung von 40 Petawatt. Dei bei einem Schuss freigesetzte Energie liegt mit 100 Terajoule aber weiter unterhalb einer Phaserbank und gleich auf mit einer Phaserkanone.

Disruptorbank

Eine Disruptorbank ist eine mit der Phaserbank vergleichbare Waffe, welche ebenfalls einen Partikelstrahl abfeuert. Dieser Partikelstrahl ist aber so geartet, dass er die Materiekohäsion aktiv zerstört und somit chemische Bindungen aufbrechen kann, ohne dass die Materie gleichzeitig verdampft wird. Disruptorbänke werden innerhalb des ICoP fast ausschließlich zur Abwehr von Asteroiden und Drohnen, auf Raumstationen und orbitalen Verteidigungsplattformen, eingesetzt. Durch die größere Schadenseffektivität ist die Energieabgabe der Disruptorstrahlen geringer als die eines Phaserstrahl und liegt zwischen 1 Terawatt und 1 Petawatt, wobei der maximale Gesamtausstoß der Energiepuffer bei einem Petajoule liegt.

Disruptorkanone

Die Disruptorkanone ist das pulsförmige Gegenstück zur Disruptorbank und arbeitet nahezu identisch einer Pulsphaserkanone. Auch hier ist die Partikelzusammensetzung auf eine möglichst destruktive Materieauflösung optimiert. Disruptorkanonen werden als Nahverteidigungswaffen kurzer Reichweite auf Kreuzer und als Primärwaffen in Jägern und Drohnen eingesetzt. Die Maximalleistung einer Disruptorkanone liegt zwischen 200 Terawatt und 1 Petawatt, bei einer Schussfolge von einem Schuss pro Sekunde bis einen gebündelten Schuss alle 5 Sekunden.

Isokinetische Kanone / Plasmawaffen

Die isokinetische Kanone ist eine Plasmawaffe, welche ein Bündel aus Plasmapartikel abfeuert, welches durch Energiefelder zusammengehalten wird. Diese Waffe wirkt im Prinzip wie ein massives Geschoss, wie der Name schon andeutet. Diese Waffenart wurde erstmal von der USS Voyager im Delta-Quadranten entdeckt. Die ICoP-Variante wurde von einer Spezies des Beta-Quadranten entwickelt, welche dem ICoP in den frühen 2380er beigetreten ist. Diese Waffe wird seit 2385 als Primärwaffe auf mittelgroßen Kreuzern und Kriegsschiffen eingesetzt, welche für einen Turbophaser keinen ausreichenden Hüllenplatz besitzen. Die Maximalenergie eines Geschoss liegt bei 30 Exajoule und die Maximalgeschwindigkeit der Plasmageschosse bei 0,99c.

Phasenpolaronwaffen
Als Kriegsbeute wurden vom Dominion die Polaron-Waffen übernommen. Sie sind in der Lage unmodifizierte Schutzschilde zu durchdringen und entsprechen ansonsten den Eigenschaften von Disruptorstrahlen oder Disruptorpulsen. (Es gibt auch eine Torpedovariante, welche aber innerhalb des ICoP, zugunsten der Transphasentorpedos, nicht eingesetzt wird.) Polaronwaffen gehören nicht zum Standardarsenal der Raumschiffe und werden nur auf experimentellen Raumschiffen und stationären Waffenplattformen eingesetzt. Ihre Leistungswerte sind mit den Disruptorgegenstücken identisch.

Projektilwaffen

(Isotonne ist die Standardeinheit der Sprengkraft, eine Isotonne entspricht 2,576 MT TNT oder 10,4 Petajoule)

Die größte Rubrik der Waffensysteme sind Projektilwaffen. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen drei Varianten:

  • Die Torpedos werden von speziellen Abschussvorrichtungen abgefeuert und tragen eine Sprengladung in ihrem Körper. Sie besitzen einen eigenen Antrieb und ein Steuerungssystem und können somit ihren Zielen folgen. Des weiteren zählen Lenkraketen in diese Kategorie, welche jedoch vor ihrem Abschuss nicht von außen beschleunigt werden sondern aus eigener Kraft ihr Ziel erreichen.
  • Die zweite Form sind Minen, welche keinen Antrieb besitzen und stationär im Raum schweben. Sie tragen genau wie die Torpedos und Raketen einen Sprengsatz und sind passive Waffen.
  • Die dritte Kategorie sind unbemannte Drohnen, welche größer als Minen und Torpedos sind und ihrem Ziel folgen. Drohnen tragen meistens keinen Sprengsatz sondern sind mit anderen Waffensystemen oder Spezialvorrichtungen bestückt.

Typen von Torpedos und Minen die vom ICoP aktiv benutzt werden:

Photonentorpedos

Diese Torpedos tragen als Sprengsatz ein durch Kraftfelder getrenntes Materie/Antimaterie-Gemisch. Sprengkraft liegt zwischen 3 und 200 Isotonnen, wobei die meisten auf Raumschiffen verwendeten Standardphotonentorpedos eine Sprengkraft zwischen 18 und 25 Isotonnen besitzen. Sie werden seit der Auswanderung im Jahre 2370 verwendet.

Quantentorpedos

Diese Torpedos benutzen als Sprengkopf eine Antimaterie/Materie-Ladung mit Nullpunktenergiegenerator (ZPE) als Explosionsverstärker. Sprengkraft liegt zwischen 10 und 500 Isotonnen, wobei die meisten auf Raumschiffen verwendeten Standardquantentorpedos eine Sprengkraft zwischen 25 und 52 Isotonnen besitzen. Sie werden seit etwa 2374 verwendet.

Transphasentorpedos

Diese Torpedos tragen die gleichen Sprengköpfe wie Photonen- oder Quantentorpedos und haben daher die gleiche Sprengkraft. In ihrer Hülle ist ein modifizierter molekularer Phaseninverter verbaut, der es dem Torpedo erlaubt feindliche Schilde und Panzerungen zu durchdringen. Diese Torpedoform wird seit dem Technologieaustauschprogramm 2382 verwendet. 10% der Torpedovorräte der ICoP-Raumschiffe ist für diese Torpedos als Anti-Borg-Waffe vorgesehen.

Trikobaltladungen

Diese Waffen zählen im weitesten Sinne zu den Subraumwaffen und werden daher vom ICoP nicht in Gefechten eingesetzt. Sie dienen lediglich zur Abwehr natürlicher Subraumphänomene. Ihre konventionlle Grundsprengkraft beträgt mehr als 500 Isotonnen und sie erzeugen Subraumverzerrungen bis in den Bereich von 50.000 TeraCochranen.

Antimaterieminen

Funktionieren wie Photonentorpedos und haben die gleiche Sprengkraft, jedoch kein Lenksystem.

Verteronminen

Spezialminen, welche Raumschiffe nur außer Gefecht setzen und nicht zerstören, indem sie mit einem intensiven Verteronstrahl/-puls beschossen werden.

Typen von Torpedos und Minen die dem ICoP bekannt sind, aber nicht benutzt werden:

Plasmatorpedos

Dies ist die Standardwaffe der Romulaner und auch Ferengi. Diese Torpedos sind von einem mit Plasma gefüllten Energiefeld umgeben oder setzen bei der Explosion Plasma frei, je nach Bauform. Sie sind schwächer als Photonentorpedos und haben eine Sprengkraft zwischen 10 und 15 Isotonnen.

Polarontorpedos

Dies ist die Standardwaffe des Dominion. Diese Torpedos sind von einem mit Polaronen angereicherten Energiefeld umgeben und können daher unmodifizierte Gravitonschilde und Kraftfelder durchdringen. Sie haben eine Sprengkraft, welche mit Plasmatorpedos vergleichbar ist.

Chronotontorpedos

Dies ist die Standardwaffe der Krenim. Diese Torpedos sind von einem temporalen Energiefeld umgeben und können aufgrund eines temporalen Flusses Kraftfelder und unmodifizierte Gravitonschilde durchdringen. Ihre Bauform und Sprengkraft ist mit den Polarontorpedos identisch.

Gravimetrische Ladung

Dies ist eine von den Borg entwickelte und genutzt Waffe, welche ihre Sprengkraft durch instabile Protomaterie und Gravitonfelder freisetzt. Sie haben eine Sprengkraft die deutlich über Photonen- oder Quantentorpedos liegt und welche zwischen 80 und 1000 Isotonnen beträgt.

Selbstreplizierende Minen

Spezialwaffe welche von Rom und O’Brien entwickelt und dazu genutzt wurden das bajoranische Wurmloch zu verminen. Diese Minen können sich tarnen und mit Hilfe eines Minireplikator unter Energieverlust selbst replizieren. Die Replikatoreinheit ist jedoch anfällig von Antigravitonstrahlung, warum sie vom ICoP nicht verwendet werden.

sonstige Torpedos

Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Torpedos, welche von den Borg und anderen Völkern verwendet werden, bei denen die genaue Funktionsweise dem ICoP nicht bekannt ist. Dazu gehören auch die Standardtorpedos der Borg.

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