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Die Bezeichnung Transwarp oder Transwarpschwelle ist eine Geschwindigkeitsbezeichnung für alle Überlichtantriebe, welche Geschwindigkeiten jenseits der technischen Belastbarkeit des Warpantrieb ermöglichen. Man nennt diese Antriebe auch Transwarpantrieb.

Transwarp und die Sternenflotte

Dem normalen KD-Antrieb ist eine Maximalgeschwindigkeit von etwa Warp 9,99 gesetzt, da der Energiebedarf für eine Raumverzerrung exponentiell ansteigt und bald jegliche technische Möglichkeiten übertrifft. Die USS Prometheus kann als einziges Raumschiff der Sternenflotte diesen Maximalwert mit dem normalen Warpantrieb erreichen, da sie zwei Warpkerne parallel laufen lassen kann und der Wirkungsgrad ihrer Warpspulen bei diesen hohen Injektionsfrequenzen nicht unter 40% fällt. Zudem kann sich jeder vorstellen, dass man allgemein eine enorme Kraft benötigt, um den Raum überhaupt komprimieren zu können.

Um hingegen einen Transwarptunnel zu öffnen ist zwar ein hoher Anfangsenergieaufwand nötig, aber ein einmal geöffneter Kanal kann ohne weiteren Energieaufwand durchflogen werden, wobei die Distanz keine große Rolle spielt. Transwarp mittels Subraumtunnel ist energetisch etwa 10.000 mal so effizient wie der KDA. Daher arbeitet die Föderation schon seit mehr als 100 Jahren an einer technischen Umsetzung eines Transwarpantriebs. Allerdings sind die ersten Gehversuche auf diesem Gebiet mithilfe der USS Excelsior (NX-2000) nicht sehr weit gekommen, da man schnell erkannt hatte, dass man für Transwarp die bisherigen Antriebstechnologien grundlegend umbauen und ändern muss.

Transwarpskala

Es gab bis 2364 keine richtige Transwarpskala, da kein Föderationsraumschiff bis dato aus eigener Kraft ohne Beeinflussung von außen Transwarp erreicht hat. Eine provisorische Kosinsky-Skala wurde vom gleichnamigen Sternenflotteningenieur vorgeschlagen, nachdem die USS Enterprise-D durch eine fremde Macht bis zur Galaxie M33 geflogen war. Dieser Vorschlag wurde abgelehnt, da sie nicht auf eine technische Entwicklung beruht, sondern nur auf Fähigkeiten eines außerirdischen Wesens.

2374, nach Inbetriebnahme des Prototyps der Prometheus-Klasse, kam diese Transwarpgrenze erstmals in realistische Reichweite für den Warpantrieb der Sternenflotte, daher wurde über eine neue Skala neu nachgedacht. Die Sternenflotte hat nach mehreren Antriebsexperimenten mit der USS Prometheus (NX-74913) die Transwarpschwelle bei Warpfaktor 9,99 festgelegt. Das ist die höchste Geschwindigkeit, die bis dahin von einem Sternenflottenraumschiff aus eigener Kraft ohne Antriebsmodifikation erreicht worden ist. Auch spielten hier die Ergebnisse der Antriebsexperimente des Shuttles Cochrane von der USS Voyager eine Rolle. (siehe Warp 10-Phänomen)

Für die eigentliche Skala wurde folgende Lösung vorgeschlagen:

  • Warpfaktor 0 -> Transwarpfaktor 0
  • Warpfaktor 9 -> Transwarpfaktor 1
  • Warpfaktor 9,9 -> Transwarpfaktor 2
  • Warpfaktor 9,99 -> Transwarpfaktor 3
  • Warpfaktor 9,999 -> Transwarpfaktor 4
  • usw.

Die Berechnungsformel lautet dabei TWf=1-log(10-Wf) -> Wf=10-10^(1-TWf). Aufgrund der Einfachheit der Umrechnung wurde diese Variante erstmal als Transwarpskala festgelegt, bis sich eine endgültige Skala durchsetzt oder die Warpskala an die neuen Geschwindigkeiten jenseits der 9,99 angepasst wird.

Bekannte Transwarpdaten

Transwarpkanal

Raumschiff Warpfaktor (TNG) Cochranen-Zahl Geschwindigkeit (Lj/Tag) Beobachtete Flugstrecke Beobachtete Flugzeit Bemerkung
Deltaflyer xxx 43.800.000 120.000 200 Lichtjahre 2,4 Minuten Flug durch Transwarpkanal in Vorlage:VOY mittels Transwarpspule
USS Enterprise (NCC-1701-D) xxx 102.492.000 280.800 65 Lichtjahre 20 Sekunden Flug durch Transwarpkanal in Vorlage:TNG
USS Voyager xxx 525.600.000 1.440.000 30.000 Lichtjahre ~30 Minuten Flug durch Transwarpkanal in Vorlage:VOY ausgehend von einem Transwarpzentrum

Quantenslipstream

Raumschiff Warpfaktor (TNG) Cochranen-Zahl Geschwindigkeit (Lj/Tag) Beobachtete Flugstrecke Beobachtete Flugzeit Bemerkung
USS Dauntless xxx 102.857 282 60.000 Lj 7 Monate Angabe von gefälschter Starfleetbotschaft für USS Dauntless (Vorlage:VOY)
USS Voyager xxx 2.628.000 7200 300 Lj 1 Stunde Flug der USS Voyager bevor Antriebsmodifikation versagte (Vorlage:VOY)
USS Dauntless xxx 47.304.000 129.600 15 Lj 10 Sekunden Erster Flug USS Dauntless (Vorlage:VOY)

Alternative Antriebsmethoden

Bezeichnung Warpfaktor (TNG) Cochranen-Zahl Geschwindigkeit (Lj/Tag) Beobachtete Flugstrecke Beobachtete Flugzeit Bemerkung
Transwarpbarriere 9,99 7912 21,677 xxx xxx Schwelle ab der das Shuttle Cochrane in Transwarp überging (Vorlage:VOY)
Koaxialwarp / Raumfaltung xxx 2.102.400 5760 20 Lj 5 Minuten Steth Raumschiff (Vorlage:VOY)
Subraumkatapult / Gravitonkatapult xxx 5.256.000 14.400 600 Lj ~1 Stunden Sprung der USS Voyager mit dem Katapult (Vorlage:VOY)
Subraumkorridor xxx 21.024.000 57.600 200 Lj 5 Minuten Flug der USS Voyager durch den Kanal (Vorlage:VOY)
Subraumkatapult / Gravitonkatapult xxx 21.900.000 60.000 5000 Lj 2 Stunden Sprung von Tashs Raumschiff mit dem Katapult (Vorlage:VOY)
Voth Transwarp xxx 47.304.000 129.600 90 Lj 1 Stunde Gegens Forschungsschiff in (Vorlage:VOY)

Warp 10-Phänomen

Warp 10 ist keine Geschwindigkeit im eigentlichen Sinne, sondern ein Zustand. Warp 10 bedeutet, dass ein Flugobjekt alle Punkte, sich selbst eingeschlossen, in der Raumzeit im selben Augenblick einnimmt. Um dies technisch mit dem Warpantrieb zu erreichen, müsste man eine Raumdistorsion unendlicher Stärke erzeugen, oder anders gesagt: man müsste das Universum auf die Größe einer Warpblase komprimieren. Das ist aber praktisch nicht möglich.

Das was Tom Paris 2373 mit dem Shuttle Cochrane erreicht hat, ist ein ähnliches Phänomen, aber nicht das selbe. Die Auswirkung beider Phänomene sind auf den ersten Blick gleich, nur unterscheiden sie sich grundlegend in ihrer Physik. Die Crew der Voyager hat eine neue Dillithium-Form gefunden, welche auch bei extrem hohen Injektionsfrequenzen stabil bleibt. Außerdem hat diese Dilithium-Form den Wirkungsgrad des Antriebs soweit erhöht, dass man mit der zur Verfügung stehenden Energie Warp 9,99 erreichen konnte. Tom Paris beschleunigte also das Shuttle auf Warp 9,99, aber als der Antrieb immer höhere Frequenzen erreicht, wurde das Raumschiff nicht weiter beschleunigt, sondern stattdessen tunnelte das Shuttle Cochrane in eine Subraumschicht, die man als Warp 10 Schicht bezeichnen könnte. Innerhalb dieser Schicht kann man alle dreidimensionalen Raumpunkte des Universums in synchroner Zeit zum Universum einnehmen. (Man befindet sich zu jedem Augenblick überall, aber die Zeit innerhalb der Warp10-Schicht läuft mit der des Sprungpunktes synchron weiter.) Dabei kommt man auch nicht mit der bestehenden Materie in Konflikt, da das Shuttle quasi aufgelöst ist und sich in einer Art Diffusion befindet. Verlässt man durch Verlangsamung der Antriebsfrequenz diese Schicht wieder, kommt man im Normalfall am exakt gleichen Ort wieder zurück, an dem man eingetreten ist. Durch Remodulation des Warpfeldes kann man aber auch an anderen Stellen wieder auftauchen. Allerdings hat diese Art des Reisens einen großen Nachteil: Zwar läuft die Zeit innerhalb der Warp10-Schicht mit der des Sprungpunktes synchron, aber während des Übergangs befindet man sich kurzzeitig in allen Zeitpunkten des Universums im selben Augenblick und dies hat fatale Wirkungen. So können bei Lebewesen plötzlich Mutationen auftreten oder bestimmte Materialien können plötzlich ihre Eigenschaften ändern.

Externe Links

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